Selbstcoaching mit der Potenzial-Map:
Die Einführung

Menschen definieren ihre Wirklichkeit selbst

Stimmt das?

Ich denke: Ja!

Es gibt z.B. Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen ein glückliches Leben führen.

Und es gibt Menschen, die es sich schwer machen, obwohl die Bedingungen sehr gut sind.

Die einen befinden sich in einem Modus, der sie ein erfülltes Leben leben lässt.

Und die anderen befinden sich in einem Modus, der Schwierigkeiten erzeugt.

Wie ein Mensch seine Wirklichkeit mitgestaltet und was für eine Veränderung wichtig ist, zeigt die Potenzial-Map mit ihren acht Faktoren auf.

Dieses Modell vereint mehrere Modelle aus unterschiedlichen Disziplinen, z.B. der kognitiven Psychologie, der Hypnotherapie oder der Verhaltenspsychologie.

Die Potenzial-Map bietet eine umfassende Orientierung und konkrete Ansatzpunkte für Dein Selbstcoaching.

 

Die acht Potenzial-Bereiche:

1. Erfahrung: 
Das was ein Mensch erlebt oder erlebt hat

2. Imagination
: Die inneren Bilder die ein Mensch hat

3. Körper: 
Alles was mit dem Körper und seinen Empfindungen zu tun hat

4. Gefühl
: Gefühle wie Freude, Wut, Angst, Trauer, Scham oder Schuld

5. Verhalten
: Das beobachtbare Verhalten, die Taten

6. Bewertung
: Wie ein Mensch etwas bewertet

7. Überzeugung: 
Das, woran ein Mensch glaubt und wovon er überzeugt ist


8. Umfeld
: Alles was außerhalb eines Menschen stattfindet (andere Menschen, Räume …)

 

 

 

 

Versteckte Logik?

Die Elemente sind nicht zufällig angeordnet.

In der oberen Hälfte siehst Du die kognitiven Faktoren, die mit dem Denken zu tun haben.

In der unteren Hälfte siehst Du die Faktoren die mit dem Körper zu tun haben, eher körperlich sind.

Die Erfahrung beinhaltet einzelne oder alle Elemente des Modells.

Und das Umfeld bildet die Verbindung zwischen der Innenwelt und der Außenwelt eines Menschen.

 

Kleiner Selbsttest: Motivation

In den nächsten Teilen des BLOGS, gehe ich auf die einzelnen Faktoren ausführlicher ein.

Du erhältst konkrete Tipps, was Du in den einzelnen Bereichen tun kannst und wie Du Deinen Modus dauerhaft verändern kannst.

Hier erhältst Du schon einmal einige Reflexionsfragen, mit denen Du am Beispiel: „Selbstmotivation“, arbeiten kannst.

Mal angenommen, Du hast gerade keine Lust an einem Deiner Projekte gezielt zu arbeiten – Du bist demotiviert.

Dann kannst Du jetzt alle Fragen zu den Bereichen (oder nur einige) und auf Dich wirken lassen.

Oft hat das schon einen erstaunlichen Effekt:

Erfahrung:

Kannst Du Dich an ein Erlebnis der letzten Tage oder Wochen erinnern, bei dem Du voller Energie und Tatendrang warst? Ein Konzert? Beim Sport? Mit Freunden …?



Imagination:
Kannst Du dieses Erlebnis innerlich – vor Deinem geistigen Auge – sehen? Wie ein kleiner Kinofilm? Wer war alles dabei? Wie sah es dort aus? …


Körper:
Wie hast Du Dich körperlich gefühlt? Vital? Energiegeladen? …

Gefühl:

Wie hast Du Dich gefühlt? Zufrieden? Freude? Euphorie? …

Verhalten:
Was hast Du getan? Wie war Dein Verhalten? Entschlossen? Zielorientiert? …

Bewertung:

Wie bewertest Du die Erfahrung, die Du gemacht hast – und Dich selbst? Negativ? Positiv? …

Überzeugung:

Was hast Du über Dich selbst gedacht? Wovon warst Du überzeugt? Ich schaffe das? Ich bin voller Kraft? …

Umfeld:

Wie hat Dein Umfeld auf Dich gewirkt? Wie waren die Menschen um Dich herum? Wie hast Du auf die Menschen und Dein Umfeld gewirkt? Motivierend? Kraftvoll? …

Und zum Abschluss noch einmal „Erfahrung“:
Welche Erfahrung hast Du beim Lesen dieser Fragen gemacht? Hat sich etwas leicht, oder stark verändert? Fühlst Du Dich ein klein weniger energiegeladener? Etwas mehr Tatendrang? Dann los… 😉

 

Fazit:

Wenn Du die wichtigsten Faktoren, mit denen Menschen ihre Wirklichkeit definieren, kennen und für Dich nutzen lernst, kannst Du einen eingefahrenen Zustand verlassen und in einen neuen und konstruktiveren Modus gelangen. Noch mehr: Du kannst Einfluss auf Deine Wirklichkeit nehmen und diese positiv verändern.

 

PS: Hast Du Fragen? Wie denkst Du darüber? Hinterlasse gerne einen Kommentar.
PSS: Teile diesen Beitrag, um auch anderen zu helfen – danke!

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